Dez 2007
Next Party
Nicht etwa vor 27 Jahren, nein, vor aber
immerhin 18 Jahren, da gab es das letzte Konzert
einer großartigen Band. Und schließlich: Mit 18
rannt' ich in Düsseldorf 'rum; und Neuss liegt
direkt bei Düsseldorf, da sollte eigentlich
einem erneuten Auftritt, einer gewaltigen
Reunion, nichts im Wege stehen. Und so kam es
dann auch, gestern, in der Neusser Stadthalle,
dort, wo auch schon Mitte der 90er einige
Atarimessen zelebriert wurden, zum
langerwarteten, ersten öffentlichen Konzert in
NRW; und es war großartig.
Doch um welche Band geht es denn nun? Eine deutsche Band, aus der deutschen Musikmetropole Hagen, nein, nicht Extrabreit, nö, auch nicht Nena und Cosma erst recht nicht, die heißt ja nur Hagen. Es geht hier um Grobschnitt, Urgestein des Progressive Rock oder auch Krautrock. Die detaillierte Geschichte der Wiedervereinigung gibt es hier.
Doch zurück zum gestrigen Konzert. Wie hat es denn nun geklappt? Zwei Generationen von Musikern gemeinsam auf der Bühne. Es war nicht gerade gut … Man kann es wirklich nur als sehr gut, als äußerst gelungen bezeichnen. Sehr präzise Einsätze der Instrumente, eine im Vergleich zu früheren Konzerten reduzierte Bühnenshow, was die erstklassige Musikperformance weiter in den Mittelpunkt gerückt hat. Ein von Grobschnitt bekannt guter Klang, sehr gut ausgesteuert, ein Klangteppich, der durch Mark und Bein geht. Eine vor Spielfreude nahezu explodierende Truppe.
Die Band hatte niemals damit gerechnet, als vor etwa einem halben Jahr die Grundlagen für das Neusser Konzert gelegt wurden. Ausverkauft! Ein Fan extra angereist aus Kanada. Eine Liveübertragung per Mobiltelephon in das Krankenzimmer eines verhinderten Fans. Jubel, Begeisterung, die nahezu bestmögliche Stimmung. Sicherlich auch einige Tränen, dann aber Tränen der Freude. Mit Sicherheit bei Rockpommel, bestimmt auch bei Solar Music.
Kleinere Kritikpunkte gab es aber auch. Ein völlig überfordertes Catering, verdurstete Fans soll es gegeben haben. Zwei, drei leichte musikalische Schwächen gerade im großen Finale von Rockpommel und, für mich besonders tragisch, weitere Zugaben. Ja, richtig gelesen, weitere Zugaben. Solar Music sollte das letzte Stück sein. Es muss das letzte Stück sein, ein perfekter Spannungsbogen um ein Konzert zu beenden. Ausgeschüttete Glückshormone im Überfluss. Doch die Fans wollten mehr, bekamen mehr, doch für mich war es weniger, der Moment ein wenig zerstört.
Aber es musste ja auch nicht perfekt sein, denn es geht weiter. Ab März 2008 stehen weitere Konzerte bereits fest und noch mehr sind in Planung. Überraschungen soll es 2008 geben. Vielleicht neue Stücke, eventuell Auftritte auf großen Festivals? Wie auch immer, ich werde dabei sein.
Doch um welche Band geht es denn nun? Eine deutsche Band, aus der deutschen Musikmetropole Hagen, nein, nicht Extrabreit, nö, auch nicht Nena und Cosma erst recht nicht, die heißt ja nur Hagen. Es geht hier um Grobschnitt, Urgestein des Progressive Rock oder auch Krautrock. Die detaillierte Geschichte der Wiedervereinigung gibt es hier.
Doch zurück zum gestrigen Konzert. Wie hat es denn nun geklappt? Zwei Generationen von Musikern gemeinsam auf der Bühne. Es war nicht gerade gut … Man kann es wirklich nur als sehr gut, als äußerst gelungen bezeichnen. Sehr präzise Einsätze der Instrumente, eine im Vergleich zu früheren Konzerten reduzierte Bühnenshow, was die erstklassige Musikperformance weiter in den Mittelpunkt gerückt hat. Ein von Grobschnitt bekannt guter Klang, sehr gut ausgesteuert, ein Klangteppich, der durch Mark und Bein geht. Eine vor Spielfreude nahezu explodierende Truppe.
Die Band hatte niemals damit gerechnet, als vor etwa einem halben Jahr die Grundlagen für das Neusser Konzert gelegt wurden. Ausverkauft! Ein Fan extra angereist aus Kanada. Eine Liveübertragung per Mobiltelephon in das Krankenzimmer eines verhinderten Fans. Jubel, Begeisterung, die nahezu bestmögliche Stimmung. Sicherlich auch einige Tränen, dann aber Tränen der Freude. Mit Sicherheit bei Rockpommel, bestimmt auch bei Solar Music.
Kleinere Kritikpunkte gab es aber auch. Ein völlig überfordertes Catering, verdurstete Fans soll es gegeben haben. Zwei, drei leichte musikalische Schwächen gerade im großen Finale von Rockpommel und, für mich besonders tragisch, weitere Zugaben. Ja, richtig gelesen, weitere Zugaben. Solar Music sollte das letzte Stück sein. Es muss das letzte Stück sein, ein perfekter Spannungsbogen um ein Konzert zu beenden. Ausgeschüttete Glückshormone im Überfluss. Doch die Fans wollten mehr, bekamen mehr, doch für mich war es weniger, der Moment ein wenig zerstört.
Aber es musste ja auch nicht perfekt sein, denn es geht weiter. Ab März 2008 stehen weitere Konzerte bereits fest und noch mehr sind in Planung. Überraschungen soll es 2008 geben. Vielleicht neue Stücke, eventuell Auftritte auf großen Festivals? Wie auch immer, ich werde dabei sein.
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